Gute Vorsätze für 2006: Gesundheit ist den Österreichern auch im nächsten Jahr heilig
- Umfrage: Mehrheit will mehr für ihren Körper tun
- Letzte Zigarette: 65 % wollen mit Rauchen aufhören
Die Gesundheit ist den Österreichern nach wie vor das wichtigste Gut. Zu diesem Ergebnis kommt das Klagenfurter Humaninstitut, das 980 Personen zu ihren guten Vorsätzen für das kommende Jahr befragt hat. Die große Mehrheit will demnach mehr auf ihr körperliches Wohlbefinden achten, Abnehmen ist dabei für 84 Prozent das probateste Mittel, dieses Ziel zu erreichen.
Auch mehr Fitness ist angesagt: 71 Prozent der Befragten wollen im kommenden Jahr durch Sport ein besseres Lebensgefühl erreichen. Nervige Ticks und Unarten wollen 66 Prozent mit dem Jahreswechsel abstreifen. Als Klassiker in der Hit-Liste der guten Vorsätze hat sich auch bei dieser jüngsten Umfrage wieder einmal die "letzte Zigarette" bestätigt: 65 Prozent wollen 2006 mit dem Rauchen aufhören.
Nicht nur der eigene Körper ist den Österreichern heilig, 63 Prozent der Befragten haben sich für 2006 vorgenommen, mehr Rücksicht auf den Lebenspartner zu nehmen. An einer Verbesserung im Beruf arbeiten lediglich 57 Prozent, weitere 49 Prozent erwarten sich mehr von ihrer Freizeit.
Durch welche mentalen Tricks diese Vorsätze erreicht werden sollen, wurde ebenfalls vom Humaninstitut ermittelt: Die relative Mehrheit von 42 Prozent will für die betroffenen Lebensbereiche "mehr Gefühl entwickeln", baut also auf Emotion. Mittels Vorstellungskraft unter Zuhilfenahme "starker Bilder" wollen es 32 Prozent versuchen, die restlichen 26 Prozent vertrauen auf Logik.
28 Prozent glauben an Zukunft
Dass die Österreicher eher vergangenheitsorientiert sind, beweisen die Antworten auf die Frage: "Welche mentale Ausrichtung hat ihnen beim Erreichen ihrer Ziele bisher Erfolg gebracht?" Als gängigstes Mittel diente laut Umfrage dabei der Blick zurück, auf den 41 Prozent vertrauen. An die Zukunft glauben hingegen nur 28 Prozent. Beide Perspektiven nutzen 31 Prozent der Befragten.
Geht es um eine allgemeine Haltung zur Zukunft, geben 56 Prozent der Testpersonen eine optimistische Prognose ab, 32 Prozent rutschen mit einer pessimistischen Einstellung ins neue Jahr. Den neutralen Blick besitzen lediglich zwölf Prozent.
(apa)
