Meteorologen warnen vor Glatteisgefahr zu Sylvester: Vorsicht vor "gutem Rutsch"
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Der "gute Rutsch" könne sich zu Sylvester sprichwörtlich bewahrheiten, meinte Thomas Krennert von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien am Donnerstag zur APA. Von Westen her werde der Frost schwächer, in tiefen Lagen könne sich aus dem Niederschlag in der Nacht auf Samstag Eisregen bilden. Der Meteorologe warnte vor allem in Niederösterreich vor Glatteis: "Bis ins Waldviertel kann das eine oder andere gefährliche Problem entstehen."
In den letzten Tagen des Jahres sinken die Temperaturen inneralpin auf eisige Tiefstwerte zwischen minus 15 und minus 17 Grad. "Der Boden ist daher sehr kalt", erklärte der Wetter-Experte. Der 31.12. werde bei Werten bis zu plus fünf Grad wieder etwas milder - so entstehe das Glatteis. "Tagsüber nimmt die Bewölkung wieder zu. Im Osten können auch ein paar Tropfen fallen." Außer im Nordstau der Alpen solle das Jahr 2005 jedoch trocken zu Ende gehen.
Klare Sicht auf Sylvesterraketen könne vor allem in Beckenlagen verwährt bleiben. Dort bilde sich Nebel, da die Luft relativ feucht sei, prophezeite der Meteorologe. Aller Voraussicht nach gebe es in der letzten Nacht des Jahres keinen sternenklaren Himmel.
Das Jahr 2006 beginnt mit einem Mittelmeertief zunächst winterlich. "Von Süden her erwarten wir am Neujahrstag wieder größere Schneemengen", meinte der Experte von der Wiener Hohen Warte. Schon in den Nachtstunden soll in Kärnten, der Ost-Steiermark und dem südlichen Burgenland zunächst Regen einsetzten, der aber bald in Schneefall übergeht. Im Süden können bis zu 15 Zentimeter dazukommen, schätzte der Meteorologe. Auch die Bundeshauptstadt werde wieder etwas angezuckert.
Wechselhaft gestalten sich die weiteren Jänner-Tage des neuen Jahres. "Es wird nicht allzu kalt, aber winterlich bleiben", prophezeite Krennert.
(apa/red)
