Donnerstag, 22. Dezember 2005

ÖBB sagen dem blauen Dunst den Kampf an:
Bahnhöfe seit 1. Jänner Nichtraucherzonen

  • Zigaretten nur in speziell gekennzeichneten Bereichen
  • Kundenbefragung: 74% sprachen sich für Verbot aus

Die Bahnhöfe in Österreich wurden mit 1. Jänner rauchfrei. Eine Zigarette anzünden kann man sich dann noch vor Eingängen und - auf größeren Stationen - innerhalb gekennzeichneter Bereiche auf Bahnsteigen.

Reisende werden in den Zügen über das Rauchverbot informiert, entsprechende Durchsagen wird es auch auf Bahnhöfen geben. Kontrolliert wird von ÖBB-Mitarbeitern. "Erwischte" Raucher werden zunächst auf das Verbot hingewiesen. Wer trotzdem qualmt, muss unter Umständen eine Reinigungsgebühr zahlen, ganz unbelehrbare Nikotin-Konsumenten können mit einem Hausverbot belegt werden.

ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG-Vorstand Peter Klugar wies am Donnerstag auf dem Wiener Westbahnhof darauf hin, dass die meisten Reisenden rauchfreie Bahnhöfe bevorzugen: Bei einer Kundenbefragung sprachen sich 74 Prozent dafür aus.
(apa)

22.12.2005 13:24