Österreich im Winter überall hoch im Kurs:
Optimale Wetterlage kurbelt Tourismus an
- Früher Schneefall sorgt für gute Pistenverhältnisse
- Verstärkte Nachfrage könnte Rekordwinter bewirken

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Mehr Gäste, aber etwas kürzere Aufenthaltsdauer
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Österreichs Tourismusbetriebe können sich über Weihnachten und Silvester über eine "sehr gute" Buchungslage freuen. Der frühe Schneefall und die dadurch guten Pistenverhältnisse hätten die Buchungen aus dem In- und Ausland angekurbelt, sagte die Sprecherin der Österreich Werbung (ÖW), Christa Lausenhammer. Für die gesamte Wintersaison 2005/06 erwarte man ein Übertreffen des vorjährigen Rekordwinters mit einem leichten Plus bei Umsatz und Nächtigungen.
Der österreichsiche Tourismus sieht in der angelaufenen Wintersaison optimalen Zeiten entgegen und könnte sogar einen Rekordwinter ansteuern. Und das obwohl die Buchungen aber immer kurzfristiger und die Aufenthaltstage immer kürzer würden, wie Lausenhammer berichtete. Mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage und Semesterferien betrage die Aufenthaltsdauer der Gäste derzeit nur mehr drei bis vier Tage.
Österreich ist gefragt
Eine besonders gute Nachfrage zeige sich auch in diesem Winter bei Gästen aus Ost- und Zentraleuropa, vor allem aus Ungarn und Tschechien, berichtete Lausenhammer. Allerdings entfallen auf diese Herkunftsländer bisher nur rund 3 Prozent aller Nächtigungen. Hoch im Kurs sei ein Winterurlaub in Österreich auch bei den Österreichern selbst. Die Inlandsgäste stellen 22,5 Prozent aller Nächtigungen, führend sind noch immer die deutschen Urlauber, auf die 45 Prozent aller Nächtigungen entfallen. Die Nachfrage steigerte sich aber auch aus Japan, Nordamerika, Dänemark, Schweden, Belgien und Spanien. Österreich punkte durch hohe Qualität der touristischen Infrastruktur, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, familiäre bzw. gewachsene Wintersportorte, stimmungsvolle Angebote und kulturelle Erlebnisse, hieß es.
Trend-Prognosen für die heurige Saison
Der frühe Schneefall habe zu einem Saisonauftakt auf hohem Buchungsniveau geführt, heißt es auch bei der Verkehsbüro-Incoming-Tochter Eurotours. Der Trend gehe aber zunehmend in Richtung Kurzfristbuchungen. Besonders gute Buchungszuwächse seien aus Zentraleuropa feststellbar, konkret aus Russland, Weißrussland und der Ukraine, sagte der Bereichsleiter Incoming von Eurotours, Andreas Kienpointner. Auch die Nachfrage aus Österreich selbst sei ungebrochen stark. Puncto Skigebiete seien heuer zwei Trends zu beobachten, berichtete Kienpointner: Zum einen der Trend zu großen, namhaften Skigebieten, die besonders in den neuen Herkunftsmärkten gefragt seien, zum anderen der Trend nach kleineren Familien-Skigebieten. (APA/red)
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