Dienstag, 28. November 2006

Das ideale Weihnachten der Österreicher: Ein Fest ohne Streit und Zeit für die Familie

  • Auch gutes Essen und Besinnlichkeit sind wichtig
  • "Urlaub unter Palmen" heuer am wenigsten gefragt

Das ideale Weihnachten für die Österreicher ist ein Fest ohne Streit, besinnlich, mit Zeit für die Familie und gutem Essen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes "market" ist der Urlaub unter Palmen am wenigsten gefragt.

Zu gelungenen Weihnachten gehört vor allem ein harmonisches Fest ohne Streit. Das erklärten 87 Prozent der repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählten, im November telefonisch befragten 1.200 Personen. Für jeweils 83 Prozent ist das Weihnachtsfest dann ideal, wenn es Zeit für die Kinder und die Familie bietet, sowie eine entspannter Atmosphäre. Jeweils um die 70 Prozent wünschen sich Ruhe, Besinnlichkeit, den Stress hinter sich zu lassen und Zeit für persönliche Gespräche zu haben.

Für 67 Prozent sind "weiße Weihnachten" - also mit Schnee - wichtig. Jeweils 59 Prozent legen Wert auf gutes Essen und eine besinnlich dekorierte, gemütliche Wohnung.

Das Treffen mit guten Freunden und Bekannten sowie ein paar Tage nicht arbeiten zu müssen gehört für jeweils 58 Prozent zu einem idealen Weihnachtsfest. Für 51 Prozent ist Weihnachten mit Gedanken an Menschen verbunden, denen es nicht so gut geht, für 45 Prozent mit dem Besuch der Weihnachtsmesse.

"Urlaub unter Palmen" am wenigsten gefragt
Auf den letzten Plätzen der "Weihnachtshitliste" rangieren mit 32 Prozent Nennungen "die richtigen Geschenke", "Weihnachts-SMS an alle Freunde und Bekannten" (15 Prozent) und "die ständige Erreichbarkeit am Handy" (10 Prozent). Mit sechs Prozent Nennungen am wenigsten gefragt ist zu Weihnachten "Urlaub unter Palmen".

Die Meinungsforscher erkundigten sich auch bei 800 Österreichern, wie sie den Heiligen Abend verbringen: Für 83 Prozent ist der Christbaum unverzichtbar, 67 Prozent gönnen sich ein besonderes Festtagsmenü. 65 Prozent singen und/oder musizieren unter dem Baum. 56 Prozent ziehen sich auch besonders festlich an.

Klar ist Abstimmung ausgegangen, wer die Geschenke bringt: Zu 83 Prozent kommt das Christkind, nur zu zwei Prozent der Weihnachtsmann, drei Prozent bekommen Besuch von beiden.

(apa/red)

28.11.2006 08:46