Blaue Millionenklage gegen Riess-Passer
Spesenkrieg: Die FP klagt die Ex-Chefin auf 603.157,93 Euro. Ihr Konter auf die Vorwürfe.
Feind, Todfeind, Parteifreund eine Steigerung in der Politik, die Susanne Riess-Passer wenige Tage vor Weihnachten so richtig zu spüren kriegt. Eigentlich hatte die ehemalige FPÖ-Obfrau und nunmehrige Wüstenrot-Generaldirektorin ja geglaubt, dass der blaue Spesenfall um ihre Ausgaben nach der für sie positiv ausgegangenen Prüfung der Staatsanwaltschaft längst Schnee von gestern sei. Seit Dienstag, 20. Dezember, weiß sie, dass das ein schwerer Irrtum war.
603.157,93-Euro-Klage. Die FPÖ hat vielmehr am 9. Dezember eine Zivilrechtsklage an das Landesgericht für Zivilrechtsfälle in Wien gegen die ehemalige Vizekanzlerin eingebracht. Die FPÖ klagt Riess-Passer auf 603.157,93 Euro Spesen. Laut der NEWS exklusiv vorliegenden Klage wird Riess-Passer vorgeworfen: Die den Gegenstand der Klage bildenden Ansprüche gliedern sich in solche, die aufgrund ungerechtfertigter Zuwendungen in das Privatvermögen durch die Beklagte zu verantworten sind. Riess-Passer kontert im NEWS-Gespräch: Es wurde schon alles durch die Staatsanwaltschaft geprüft und niedergelegt. Diese Klage ist absurd.
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