Premiere-Aktie total eingebrochen: Pay-TV-Chef Georg Kofler ist der größte Verlierer!
- Über Nacht macht er Verlust von 120 Mio. Euro
- Insgesamt 850 Mio. Euro an Börsenwert verloren
Der Absturz der Premiere-Aktie nach dem verlorenen Wettbieten um die deutschen Fußballbundesliga-Rechte hat einen Anleger finanziell ganz besonders stark getroffen: Sender-Chef Georg Kofler. Er ist mit 13,9 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär der Premiere AG. Die Premiere-Aktie brach nach Bekanntwerden der Niederlage von 23,60 Euro auf zeitweise 13,20 Euro ein. Für Kofler bedeutete dies, dass sein Premiere-Paket praktisch über Nacht rund 120 Mio. Euro weniger wert war. Insgesamt verlor Premiere rund 850 Mio. Euro an Börsenwert.
Neben Kofler sind nach Angaben von Premiere noch die Beteiligungsgesellschaft Permira (5,9 Prozent), die HypoVereinsbank und die BayernLB (je 1,1 Prozent), die österreichische Bawag (0,4 Prozent) sowie aus dem Management Michael Börnicke und Hans Seger (je 0,5 Prozent) an Premiere beteiligt. Die Finanzinvestoren und Kofler hatten teilweise bereits beim Börsengang im März Kasse gemacht. Damals waren die Aktien für 28 Euro ausgegeben worden. Wer damals Anteile zeichnete und die Aktien bis jetzt hielt, hat nach aktuellen Kursen mehr als die Hälfte seines Einsatzes verloren. In Streubesitz sind 76,6 Prozent der Anteile. (apa/red)
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