Bode Miller kann aufatmen: Millers Knie nicht gröber verletzt, sondern nur 'beleidigt'
- US-Skistar noch immer wegen FIS-Strafe verärgert
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Bei Bode Miller gibt es in einer Beziehung Entwarnung. Das Knie des Weltcup-Gesamtsiegers ist lediglich durch ein Hämatom als Folge des Sturzes in Alta Badia beleidigt. Das hat eine Untersuchung am Freitag in Innsbruck ergeben. Der US-Skistar hatte zuletzt über verstärkte Knieprobleme geklagt und serienweise Ausfälle produziert.
Was Miller vor Weihnachten allerdings bleibt, war der Ärger über die 999 Schweizer Franken-Geldstrafe, die der Ski-Weltverband FIS am Donnerstag nach dem Slalom in Kranjska Gora über den Amerikaner verhängt hat, weil dieser nach seinem verpatzten ersten Durchgang nicht mehr zum Nachmessen der Schuhe kommen wollte. "Ich hatte die Schuhe schon ausgezogen. Wie also hätten sie wissen können, dass es meine sind?", hatte sich Miller gefragt und gleichzeitig gewundert, warum er nicht disqualifiziert worden war. Die Geldstrafe wurde am Freitag aber vom US-Verband bezahlt.
Das Miller deshalb im ersten Ärger einmal mehr davon gesprochen hatte, den FIS-Weltcup bald den Rücken kehren zu wollen ("Ich will nichts mehr mit den Verantwortlichen dieser Tour zu tun haben"), wollte der österreichische Pressebetreuer der US-Skiherren, Marc Habermann, am Freitag nicht überbewerten.
"Das überlegt und sagt er immer wieder. Bode liebt den Sport aber viel zu sehr. Die Frage ist, ob er nach dieser Saison oder erst mit 32 aufhört", sagte Habermann. Man müsse Miller schon auch ein wenig verstehen. "Er reagierte auf FIS-Sanktionen extrem heikel. Aber man muss Bode an dem messen, was er tut, und nicht an dem, was er sagt."
(apa/red)
