Trauer und Gebete in asiatischen Ländern: Erste Gedenkfeiern für die Tsunami-Opfer!
- Banda Aceh: 3.500 Menschen gedachten der Toten!
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Kurz vor Jahrestag der Tsunami-Katastrophe!
Vor dem ersten Jahrestag der Tsunami-Katastrophe haben in den betroffenen asiatischen Ländern die ersten Gedenkveranstaltungen begonnen. Nahe der am 26. Dezember vergangenen Jahres von der Flut verwüsteten indonesischen Stadt Banda Aceh versammelten sich am Sonntag mehr als 3.500 Menschen zu einem Trauermahl, zu Gebeten und zu Friedhofsbesuchen.
Aceh im Norden der Insel Sumatra war die am schwersten von der Katastrophe getroffene Region. Nach offiziellen Angaben starben dort 129.774 Menschen, 36.786 gelten immer noch als vermisst. Die Jahrhundertkatastrophe hatte die ganze Welt schockiert. Mehr als 225.000 Menschen waren nach offiziellen Angaben in den verschiedenen Katastrophenländern ums Leben gekommen. Die tatsächliche Opferzahl dürfte nach Schätzungen noch höher liegen.
Am Montag, dem ersten Jahrestag, wird den Opfern in der gesamten Region mit Gedenkfeiern und Gebeten gedacht. Wegen der Zeitverschiebung beginnen die meisten Veranstaltungen, wenn in Europa noch Nacht herrscht.
In Thailand trafen Angehörige von ausländischen Touristen ein, die bei den Flutwellen getötet worden waren. Besucher aus Österreich, Deutschland, Schweden, Australien, Großbritannien und Frankreich wollen gemeinsam mit tausenden Thailändern um die Opfer trauern. Bei dem Tsunami waren nach offiziellen Angaben mindestens 5.395 Menschen in Thailand ums Leben gekommen, rund die Hälfte davon ausländische Urlauber. Insgesamt starben 86 Menschen, die entweder aus Österreich waren, oder hier zu Lande Angehörige hatten.
In Sri Lanka findet die zentrale Gedenkfeier in Pereliya im Süden des Inselstaats statt, wo die Flutwellen einen vollbesetzten Expresszug aus den Gleisen warfen und durch nahe Häuser spülten. Dabei starben mehr als 1.200 Menschen. Die Zahl der Toten in Sri Lanka liegt nach offiziellen Angaben bei 31.229, 4.093 Menschen werden vermisst. Opfer gab es auch in Indien, auf den Malediven und im afrikanischen Somalia.
(apa)
