Deutscher Bub blieb in Couch stecken:
Die Befreiung gelang erst im OP-Saal
- Feuerwehr brachte den Knrips ins Krankenhaus
Mit einem eilig von der Feuerwehr in den OP-Saal gebrachten Schraubstock haben Ärzte in München einen Knirps befreit, der mit dem Zeigefinger in einem Sofa fest klemmte. Der Zweijährige hatte am Mittwochabend beim Fernsehen an einer Metall-Öse des Möbelstücks herumgespielt und war unglücklich mit dem Finger stecken geblieben. Der Großvater des Buben scheiterte mit ersten Befreiungsversuchen und rief die Feuerwehr.
Diese und Rettungssanitäter bauten das Sofa zwar auseinander und fuhren den Bub samt dem Metallteil in eine Kinderklinik. Doch auch dort konnten die Ärzte den Zeigefinger zunächst nicht befreien. Feuerwehrleute brachten schließlich Schraubstock und Werkzeug aus der Feuerwache in den OP-Saal. Nach eineinhalb Stunden war der Bub endlich frei. "Das Kind ist wohlauf", teilte ein Sprecher am Donnerstag mit.
(apa)
