Hilfe kam zu spät: Halb verhungertes Pony in Niederösterreich am Christtag gestorben
- Feuerwehr hatte Tier am Heiligen Abend geborgen
- Besitzerin behauptet, Pony gut gefüttert zu haben
Das Pony, das am Heiligen Abend von der Feuerwehr Gießhübl im Bezirk Mödling von einer Koppel halb verhungert geborgen wurde, ist am Christtag gestorben. Das teilte Brandrat Gottfried Bauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Mödling der APA mit.
Jetzt soll das Pony obduziert werden, ob es tatsächlich verhungert ist. Laut Bauer behauptet nämlich die Besitzerin, dass das Tier gut gefüttert worden und nur schon alt gewesen sei. "Das Tier war Haut und Knochen", sagte Bauer. Die Frau sei uneinsichtig, Tierfreunde wollten das Tier füttern, die Besitzerin habe das aber nicht zugelassen. Auch die anderen Pferde auf der Koppel seien im schlechten Zustand, sagte Bauer. Der Amtstierarzt hat bereits Anzeige erstattet.
(apa)
