Freitag, 16. Dezember 2005

Wiener Robo-Kicker sind Weltmeister 2005: Heimisches Team holt Titel und dritten Platz

  • TU-Mannschaft siegt in der Klasse der Roboterminis
  • Austro-Trainer: Asiaten ressourcenmäßig überlegen

Österreichische Kicker bleiben Weltspitze, jedenfalls die aus Blech. Wissenschafter der Technischen Universität (TU) Wien um Peter Kopacek errangen bei der eben zu Ende gegangenen FIRA-Roboterfußball-Weltmeisterschaft in Singapur einen Weltmeistertitel und einen dritten Platz. Im Vorjahr hatte das Team des TU-Professors sogar zwei Titel mit nach Hause gebracht.

"Zwei Titel wie letztes Jahr waren diesmal nicht drinnen - aber ein erster und ein dritter Platz ist bei der derzeitigen ressourcenmäßigen Überlegenheit der Asiaten ein schöner Erfolg", freute sich Teamchef Kopacek.

Österreicher siegen in Mini-Klasse
Die Roboter-Winzlinge (Kategorie: Narosot) sind nicht größer als 4 x 4 x 5 Zentimeter, das Spielfeld hat eine Größe von 1,50 x 1,80 Metern. Die menschlichen Betreuer sind während der reinen Spielzeit von zwei Mal fünf Minuten lediglich Zuschauer, eingreifen dürfen sie nicht. Die Wiener Kicker deklassierten Korea im Finale mit einem Gesamtscore von 17 : 0 - das war der Weltmeistertitel.

Platz drei in der "Small League"
Hart umkämpft war der WM-Titel in der "Small League". Die fünf Roboter dürfen hier maximal 7,5 x 7,5 x 7,5 Zentimeter groß sein. Gespielt wird mit einem Golfball auf einem knapp vier Quadratmeter großen Feld. "AUSTRO" als gesetztes Team erreichte durch Siege über zwei englische Teams und China das Semifinale. Infolge technischer Probleme ging dieses Spiel gegen Korea verloren. Im Spiel um den dritten Platz wurde Slowenien souverän mit 5 : 0 geschlagen. (APA/red)

16.12.2005 15:31