Schönheit hat ihren Preis: Aufwändiges Design von TFT-Screens schadet Bildqualität
- Konsument stellt Schwächen bei Bedienbarkeit fest
- Preisunterschiede bei den TFT-Monitoren sind enorm

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Erstmals mehr Flats als Röhrengeräte verkauft
Die aktuellen 19-Zoll-Bildschirme sind schön anzusehen. Leider geht das futuristische Design bei einigen Modellen auf Kosten von Bildqualität und Bedienbarkeit. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des Testmagazins "Konsument", das elf TFT-Monitore mit 48 Zentimetern Bildschirmdiagonale auf Herz und Nieren geprüft hat.
Design geht zu Lasten von Qualität
Die getesteten Modelle von "NEC", "Acer" und "Sony" "glänzen" derart durch ihr Design, dass PC-Benutzer zeitweise mehr von sich selbst und vom Raumhintergrund sehen als vom Bildschirminhalt - weshalb sie gleich eine ganze Stufe abgewertet wurden und bestenfalls "durchschnittlich" sind. Alle anderen Kandidaten schneiden zwar "gut" ab, doch auch hier gibts deutliche Unterschiede, vor allem in puncto Preis: Die Spanne reicht von 399 Euro (Belinea) bis 690 Euro (Eizo). Im Vergleich zum Vorjahr sind TFT-Monitore heuer zu Weihnachten durchschnittlich um rund 70 Euro billiger.
Schwächen bei Bedienbarkeit
Neben den beträchtlichen Preisdifferenzen stellten die "Konsument"-Tester auch deutliche Unterschiede bei der Handhabung fest - erhebliche Schwächen gibt's nicht nur beim Schlusslicht "Sony", sondern auch bei vier "guten" Geräten. "Konsument"-Technikexperte Rudolf Heintzl kritisiert: "Im Designrausch hat so mancher Hersteller die Notwendigkeit, Bedienknöpfe einfach zu erreichen und auch voneinander unterscheiden zu können, schlichtweg vergessen."
Beträchtliche Unterschiede
Einheitlich präsentieren sich - zumindest die "guten" - Geräte in puncto Bildqualität - egal ob im analogen Betrieb im VGA-Modus oder im digitalen DVI-Betrieb. Auch Pixelfehler - lange Jahre Kinderkrankheit Nummer eins - sind bei den getesteten Modellen kein Thema mehr. In puncto Farbgleichmäßigkeit und -abstufung sowie der Schnelligkeit des Bildaufbaus lohnt es sich, genauer hinzusehen - es gibt noch immer beträchtliche Unterschiede. Wer seinen PC auch zum DVD sehen nutzt, sollte sich externe Lautsprecher-Boxen zulegen, rät Heintzl. (red)
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