Telekom-Aufsichtsrat tagt am Donnerstag neuerlich: Sundt-Ablöse ist offenbar fix!
- Abgangsmodalitäten sind offenbar bereits geklärt
Die Ablöse von Telekom Austria-Chef Heinz Sundt (58) ist offenbar fix. Nur drei Wochen nach der letzten Aufsichtsratssitzung hat die Verstaatlichten-Holding ÖIAG für diesen Donnerstag erneut eine außerordentliche Sitzung der Kontrollorgane einberufen.
Inhalte der Sitzung wollte ÖIAG-Sprecherin Anita Bauer nicht kommentieren. Laut "Standard" sind "Vorstandsagenden" der einzige Tagesordnungspunkt.
Auch Sundt selbst wollte am Dienstagabend auf APA-Anfrage keinen Kommentar zu seiner möglichen Ablöse abgeben. Laut "Standard" soll es aber mittlerweile eine Einigung über die Modalitäten für Sundts Abgang geben. Als Zeitpunkt für den Ausstieg nennt die Zeitung das kommende Frühjahr, spätestens die Hauptversammlung im Mai. Die Unterschrift unter die Übereinkunft soll demnach ebenfalls am Donnerstag erfolgen. Sundts Nachfolger soll der bisherige Mobilkom-Austria-Chef Boris Nemsic werden.
Seit der letzten Aufsichtsratssitzung am 22. Dezember habe es laufende Verhandlungen zwischen ÖIAG-Vorstand und Telekom-Aufsichtsratspräsident Peter Michaelis und Sundt gegeben. Diese seien offenbar sehr konstruktiv verlaufen und sollten nun zu einem erfolgreichen, offiziellen Abschluss gebracht werden, so der "Standard" unter Berufung auf einen TA-Kapitalvertreter.
Im Dezember hatte der amtierende Telekom-Generaldirektor noch erklärt, dass er seinen Vertrag erfüllen wolle, und Gerüchte um einen Golden-Handshake in Millionenhöhe dementiert. Damals war eine Ablöse-Summe von rund 2 Mio. Euro kolportiert worden.
Sundts Vertrag sollte ursprünglich bis April 2007 laufen. (apa/red)
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