32.000 Stellen werden bis 2008 gekürzt: Deutsche Telekom fixiert Einsparungen
- Festnetzsparte T-Com ist am stärksten betroffen
- 100.000 Jobs in den letzten zehn Jahren abgebaut
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat dem vom Vorstand geplanten Abbau von 32.000 Stellen bis 2008 zugestimmt. Wie der Konzern mitteilte, überstimmten die Vertreter der Anteilseignerseite in dem 20-köpfigen Gremium die Arbeitnehmervertreter.
Die Telekom verfügt derzeit noch über rund 170.000 Beschäftigte. In den vergangenen zehn Jahren sind bei dem ehemaligen Staatsunternehmen bereits rund 100.000 Stellen weggefallen. Am stärksten betroffen von der neuen Abbaurunde ist die Festnetzsparte T-Com. Dort sollen allein rund 20.000 Stellen wegfallen.
Vor der Aufsichtsratssitzung waren in ganz Deutschland etwa 25.000 Telekom-Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu Protesten gegen den Arbeitsplatzabbau gefolgt.
(apa)
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