Montag, 12. Dezember 2005

Die Formel 1-Saison 2005: Alonso I. von Asturien krönte sich zum Formel 1-König!

  • Duell mit Räikkönen beherrschte das Formel 1-Jahr!
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Fernando Alonso hat seine traumhaft verlaufene Formel-1-Saison 2005 mit dem Titeltriumph gekrönt. Als erster Spanier und jüngster Champion hat der Renault-Pilot zudem Grand-Prix-Geschichte geschrieben. Der 24-Jährige ist ein würdiger Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

In den ersten Rennen legte Alonso den Grundstein zum Erfolg. Nach einem dritten Platz zum Auftakt in Australien, startete der kleine Spanier eine "Dreierserie" mit Siegen in Malaysien, Bahrain und San Marino. Erst danach kam sein größter Widersacher Kimi Räikkönen in Schwung und konnte McLaren-Mercedes noch in ein Duell um die WM-Krone führen. Doch es war zu spät. Alonso fuhr gegen Saisonende taktisch kluge Rennen und sammelte genug Punkte. Zudem war der Renault ein verlässlicher Untersatz. Kimi Räikkönen besaß zwar das schnellere Auto, aber auch das fehleranfälligere. Bei zwei Ausfällen des Finnen mit seinem McLaren stand Alonso ganz oben auf dem Podest.

Schumi unter ferner liefen
Michael Schumacher war in der Saison 2005 nur Randfigur. Der Ferrari galoppierte nicht, sondern schlich wie ein lahmes Pferd über die Rennstrecken. Zudem kamen Probleme mit den Bridgestone-Reifen hinzu.

Guter Einstand für Red Bull
Red Bull kann zufrieden auf die Saison zurückblicken. David Coulthard sammelte beachtliche 24 Punkte. Ein sensationeller Saisonauftakt ließ auf noch mehr hoffen, doch ab dem Grand Prix von San Marino (keine Punkte) lief es nicht mehr so gut wie in den ersten drei Rennen. Christian Klien setzte sich im internen Duell klar gegen Vitantonio Liuzzi durch - Minimalziel erreicht. Der Österreicher kam auf 14 WM-Punkte und landete damit in guter Gesellschaft mit Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve auf dem 14. Endrang. Patrick Friesacher, dem zweiten Österreicher, gingen auf der Zielgeraden die Sponsorengelder aus. Für den Kärntner wird eine Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports schwierig werden. Alexander Wurz durfte beim GP von San Marino zeigen (Platz drei), dass er der schnellste Testfahrer in der Formel 1 ist.

Auch in der Konstrukteurswertung jubelte Renault. Red Bull Racing verlor Platz sechs knapp an BAR-Honda.

(red)

12.12.2005 16:05
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