16. Juli 2005: Georg Totschnig schrieb mit Etappensieg bei Tour de France Geschichte!
- Erster österreichischer Tagessieg seit dem Jahr 1931
- "Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn. Einfach Wahnsinn"

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Historischer Rad-Erfolg bei der Tour de France
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Am 16. Juli 2005 feierte der Tiroler Georg Totschnig den größten österreichischen Erfolg in der Geschichte des modernen Radsports. Der Zillertaler gewann das 14. Teilstück der 92. Tour de France über 220,5 km von Agde nach Ax-3-Domaines und feierte damit bei der weltweit wichtigsten Rundfahrt den ersten Etappen-Sieg eines Österreichers seit 74 Jahren. Damals war Max Bulla drei Mal erfolgreich gewesen.
Totschnig war auf dieser ersten Pyrenäen-Etappe bereits nach sieben Kilometern mit einer Gruppe ausgerissen und etwa ab 35 Kilometer vor dem Ziel alleine an der Spitze. Schließlich rettete der 34-Jährige nach der inoffiziellen Siegerzeit von 5:43:43 Stunden inoffiziell 56 Sekunden Vorsprung auf Lance Armstrong, seinen erster Verfolger.
"Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn. Einfach Wahnsinn", war der Familienvater nach dem "größten Erfolg seiner sportlichen Karriere" selbst sprachlos.
Totschnig sprach von einem "unfassbaren Gefühl, noch schöner als jenes auf dem Podium", als er mit den Hostessen um die Wette strahlte. "Am Ende habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet und bin gefahren, was das Zeug hält. Ich habe nicht mehr nachgedacht", sagte der Zillertaler nach seiner historischen Fahrt.
(apa)
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