Olympia 2014: Bewerber Salzburg präsentierte sein Logo
- Auftakt für nationale und internationale Kampagne
Mit der Präsentation des offiziellen Logos der Salzburger Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2014 fiel am Mittwochabend der Startschuss für die nationale und internationale Bewerbungskampagne. Das Logo in Form eines Edelweiß - Symbol für Österreich - zeigt in seiner Mitte die fünf Kontinente, umgeben von zur Mitte zeigenden Blütenblättern, die für eine Einladung Österreichs an die Olympische Bewegung stehen.
Die warme Farbe Gelb in den Kontinenten, umgeben von einem kälteren Blau in den Blütenblättern, soll das wärmende Licht in der Winterlandschaft verkörpern. Die ebenfalls heute präsentierten Slogans "Celebrate Sports" (nationale Kampagne) und "Celebrate the Magic of Winter Sports" (internationale Kampagne) sollen zusätzlich auf die österreichische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit bei Wintersportveranstaltungen in Österreich hinweisen, heißt es in den Presseunterlagen der "Salzburg Winterspiele 2014 GmbH".
"Wir treten an, um das Olympische Feuer nach Salzburg zu holen", meinte Bürgermeister Heinz Schaden. Toni Schutti, Geschäftsführer der "Salzburg Winterspiele 2014 GmbH, verglich die Bewerbung mit einem sportlichen Wettkampf: "Das Ziel ist bekannt, es gilt zu gewinnen." Man habe viel aus der Niederlage (Bewerbung um die Spiele 2010) gelernt, "diese Bewerbung ist viel besser aufgestellt", meinte Schutti. Auf internationaler Ebene habe es bereits viele Gespräche gegeben. Auch ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth zeigte sich zuversichtlich, dass Österreich mit der Salzburger Bewerbung vorne dabei sein werde.
In Anwesenheit der österreichischen Olympiasieger Trixi Schuba und Thomas Stangassinger wurde bei der Präsentation des Logos auch das Sportstättenkonzept in groben Zügen vorgestellt. Ausgehend vom Konzept der Bewerbung um die Spiele 2010 wurde dieses nun kompakter gestaltet: Mit einem Olympischen Dorf und einem "two cluster concept" mit einer "Eisregion" rund um die Host City Salzburg und einer "Schneeregion" im Pongau.
In der "Schneeregion" wird es zusätzlich ein Olympiadorf für 1.500 Athleten und Betreuer in direkter Nähe zu ihren Sportstätten geben. In nur 55 Minuten gelangt man von der "Schneeregion" zu den täglichen Medaillenzeremonien in die Host City, fast alle Sportstätten sind mittels Autobahnen und doppelgleisigen Bahntrassen erreichbar. Acht der elf Sportstätten existieren bereits.
(apa)
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