Paolo Di Canio uneinsichtig: Lazio-Kapitän will weiterhin faschistischen Gruß zeigen
- 'Bringe Zugehörigkeit zu meinem Volk zum Ausdruck'
- Lazio-Boss verteidigt Di Canio: "Wurde provoziert"

·Italien: Siege für Juve, Inter & Milan
Adriano nach Zusammen-Prall ohne Bewusstsein
·JETZT MITREDEN: FUSSBALL-FORUM
Ihre Meinung zu den großen Fußball-Ligen!
Paolo Di Canio, Kapitän des italienischen Fußball-Klubs Lazio Rom, gerät wegen seines faschistischen Grußes an die Fans am Sonntag immer mehr unter Druck. Der Spieler selbst zeigte allerdings keine Reue für seine Geste. "Ich werde immer auf diese Weise meine Fans grüßen, weil ich damit meine Zugehörigkeit zu meinem Volk zum Ausdruck bringe", sagte Di Canio nach Angaben italienischer Medien.
Der Römer betonte, er befürchte die Disziplinarmaßnahmen nicht, die gegen ihn ergriffen werden könnten, "da sich die jüdische Gemeinschaft empört hat". Der 36-Jährige war wegen des faschistischen Grußes (ausgestreckter rechter Arm) bereits am 6. Jänner zur Zahlung von 10.000 Euro verurteilt worden.
Di Canio wurde von Lazio-Präsident Claudio Lotito verteidigt. Der Spieler habe mit dem faschistischen Gruß auf die Provokationen der Fans von Livorno am vergangenen Sonntag reagiert. Lotito rief die Lazio-Fans auf, sich ausschließlich auf die sportlichen Ereignisse zu konzentrieren und keine politische Propaganda zu machen.
(apa/red)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.
