Sonntag, 18. Dezember 2005

Heizung kaputt bei 37 Grad Frost: Sibirische
Großstadt verbrachte Stunden in Eiseskälte

  • Beschädigtes Heizkraftwerk wurde wieder repariert
  • Erlösung: Kälte-Katastrophe wurde abgewendet

Bei 37 Grad Frost kam nach zehn Stunden die Erlösung: Russischen Technikern ist es in der sibirischen Großstadt Kysyl gelungen, das defekte Fernwärmesystem für die mehr als 100.000 Bewohner der Stadt zu reparieren. Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) sei wieder heißes Wasser in die ersten Wohnungen geleitet worden, teilten Zivilschützer vor Ort mit. Damit konnte eine Katastrophe abgewendet werden.

In den sibirischen Städten kommt es häufiger vor, dass die Menschen in einer Straße oder in einem Stadtteil nach einer Heizungspanne den Extremfrost ertragen müssen. Dass aber in einer Großstadt das gesamte Heizsystem ausfällt, ist äußerst selten. In den allermeisten Siedlungen werden die Wohnhäuser wie zu Sowjetzeiten über Fernwärme-Leitungen versorgt. (apa)

18.12.2005 17:54