Raketenangriff im Gaza-Streifen: Radikaler Palästinenser wurde bei Explosion getötet
- Israelische Armee bestreitet angebliche Verwicklung
Bei einer Explosion im Gaza-Streifen ist ein radikaler Palästinenser getötet worden. Palästinensische Extremisten und Sicherheitsvertreter machten Israel dafür verantwortlich. Das Auto des ranghohen Mitglieds der Abu-al-Rish-Brigaden sie bei einem Luftangriff von einer Rakete getroffen worden und explodiert. Die israelische Armee bestritt eine Verwicklung in den Vorfall.
Die Abu-al-Rish-Brigaden sind eine bewaffnete Gruppe der Fatah-Bewegung von Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und in Raketenangriffe auf Israel verwickelt. Sie vermutete Israel hinter dem Vorfall in Khan Younis im südlichen Gaza-Streifen und kündigte Vergeltung an. Dem Luftangriff vorausgegangen war ein neuer Raketenangriff radikaler Palästinenser auf das israelische Grenzgebiet zum Gaza-Streifen. Verletzte gab es dabei nicht.
Israel hatte angekündigt, gegen die Extremisten hinter den Raketenangriffen vorzugehen. Erst am Mittwoch hatte die Armee vier radikale Palästinenser bei einem Luftangriff auf ein Auto im Gaza-Streifen getötet. Allerdings starben auch schon einige palästinensische Extremisten, weil der Sprengstoff, den sie transportierten, versehentlich explodierte. (apa)
