Schneefall und Straßenglätte sorgen in Europa für Chaos: Megastaus & zwei Tote!
- Straßen wegen Blitzeis und Schneefällen gesperrt
- Stromausfälle in Polen: 120.000 Menschen im Dunkeln
·Warnung vor Lawinen
in ganz Österreich
Seit Freitag schon 170 cm
Neuschnee in Nordalpen
·So wird das Wetter!
Immer top-aktuell: Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
·BILDER: Winter ist wieder zurückgekehrt
Weiße Massen überziehen
weite Teile des Landes!
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ÖAMTC: Beschädigungen nicht einfach hinnehmen
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Eine Woche vor Weihnachten hat der Winter Teile Europas mit Schnee und Eis überzogen. Auf spiegelglatten Straßen kam es vielfach zu einem Verkehrschaos. In Deutschland mussten auf der A 4 bei Jena in Thüringen Autofahrer bei Minusgraden in der Nacht auf Samstag in ihren Fahrzeugen ausharren, weil sich Lastwagen quer gestellt hatten. Das Deutsche Rote Kreuz half den Reisenden mit Decken und Tee.
Lastwagen blockierten die Fahrbahn, Winterdienste kamen nicht durch. In Sachsen war die Bundesstraße 170 in Richtung des deutsch- tschechischen Grenzübergangs Zinnwald blockiert. Autos und Lastwagen rutschten in Straßengräben.
Zahlreiche Autobahnen gesperrt
In Nordrhein-Westfalen verwandelten sich Straßen in Eisbahnen: Wegen gefrierenden Regens sperrte die Polizei die A 1 in der Umgebung von Wuppertal und Leverkusen am Samstag zeitweise in beiden Richtungen. Blitzeis und Schneefälle behinderten im Rhein-Main-Gebiet den Verkehr. Auf der A 67 rund um das Darmstädter Kreuz kamen viele Autofahrer auf spiegelglatten Fahrbahnen ins Rutschen. In der Nacht war der Verkehr in Nord- und Osthessen streckenweise zum Erliegen gekommen. Auf der A 7 hingen etliche Lastwagen an Steigungen fest.
Die Bahnstrecke München-Salzburg musste nach Unwettern bis zum frühen Samstagmorgen komplett gesperrt werden. Auch auf der Strecke Rosenheim-München fielen mehrere Züge aus, sagte ein Bahnsprecher. Auf der Bundesstraße 2 bei Monheim in Bayern prallten auf spiegelglatter Fahrbahn vier Lastwagen aufeinander. Insgesamt gab es in Deutschland drei Todesopfer in Folge des Wintereinbruchs.
Stromversorgung zusammengebrochen
In mehreren Regionen Polens brach nach Schneestürmen die Stromversorgung zusammen. Allein in Oberschlesien waren am Morgen 120.000 Menschen ohne Strom, berichtete der polnische Rundfunk. In der Schweiz musste ein Abschnitt der Matterhorn-Gotthard-Bahn gesperrt werden.
Zwei Tote in Tschechien
In Tschechien sind am Freitag infolge eines schweren Schneesturms und heftiger Windböen zwei Menschen ums Leben gekommen. In Medienberichten hieß es, ein Mann sei getötet worden, als ein umstürzender Baum auf sein Auto gefallen sei. Der Sturm war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. Ein anderes Opfer kam bei einem Autounfall auf eisglatter Straße ums Leben.
In einigen Regionen des Landes fielen bis zu 70 Zentimeter Schnee, wodurch es vielerorts auf den Straßen zu langen Staus kam. In Skigebieten warnten Rettungsdienste vor wachsender Lawinengefahr. In Prag musste die Burg für Besucher gesperrt werden, da Dachziegel wegen der starken Windböen herabzustürzen drohten.
Schweizer Alpen versinken im Schnee
Die Schweizer Alpen versinken im Schnee: Vom östlichen Berner Oberland bis zum Säntis und im Osten des Landes fielen von Freitag auf Samstag bis zu einem Meter Neuschnee. Die Strecke ab Andermatt bis Disentis der Matterhorn-Gotthard-Bahn musste gesperrt werden. Gebietsweise seien beträchtliche Schneemengen gefallen, teilte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung am Samstag mit. Das Institut warnte vor Lawinenabgängen.
(apa/red)
