Chinesischer Beamter wegen Korruption hingerichtet: Soll 2,5 Mio. kassiert haben
- War Transportbeauftragter für Provinz zuständig
Wegen Korruption in Millionenhöhe ist ein chinesischer Regionalbeamter hingerichtet worden. Lu Wanli wurde für schuldig befunden, als Transportbeauftragter der südwestlichen Provinz Guizhou 25,6 Millionen Yuan (rund 2,5 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern kassiert zu haben, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag meldete. Welche Gegenleistungen er dafür erbrachte, wurde nicht mitgeteilt.
Als früherer Leiter der Abteilung für Schnellstraßen konnte er allerdings lukrative Bauprojekte und Wartungsaufträge vergeben. Laut Xinhua floh Lu im Jahre 2002 mit einem gefälschten Pass aus China, wurde jedoch schon bald gefasst.
(apa)
