Wegen täglichem Verkehrschaos: Athen
sagt Geländefahrzeugen den Kampf an
- Sorgen für Probleme in engen Gassen des Zentrums
- Ab September 2006 werden Maßnahmen umgesetzt
Das griechische Verkehrsministerium will alle Geländefahrzeuge aus dem Zentrum Athens verbannen. Nach Meinung von Experten sind diese Fahrzeuge zu elf Prozent verantwortlich für das tägliche Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt.
Ihre Besitzer - sie werden auf rund 40.000 geschätzt - seien "Angeber", die nichts anderes zu tun hätten, als den ganzen Tag "mit ihren zum Teil monströsen Autos" hin und her zu fahren, um sich an Bord dieser Fahrzeuge zu zeigen, berichtete die Athener Zeitung "Ta Nea" am Donnerstag.
Dabei käme es in den engen Gassen des Zentrums zu erheblichen Problemen, wenn die Fahrer immer wieder zurück manövrieren müssen, weil sie nicht abbiegen können. Zudem bräuchten die Fahrzeuge etwa 25 Prozent mehr Parkraum als konventionelle Autos.
Ein Sprecher des Verkehrsministeriums sagte im Rundfunk: "Wir wollen um jeden Preis diese Fahrzeuge aus dem Zentrum Athens raus haben", sagte er. Die Anti-Geländewagen-Maßnahmen sollen seinen Angaben zufolge im September 2006 in Kraft treten. (apa)
