Donnerstag, 15. Dezember 2005

Vier Wochen tot in der Wohnung gelegen: Oberösterreicher ging niemandem ab

  • Steyrer Pensionist starb an Rauchgasvergiftung

Knapp vier Wochen ist ein Pensionist in Steyr tot in seiner Wohnung gelegen, bis ihn ein besorgter Nachbar vermisste und die Polizei verständigte. Fremdverschulden schließt die Exekutive aus. Der 59-Jährige starb laut Obduktionsbericht an einer Rauchgasvergiftung, ausgelöst durch einen verschmortes Kabel.

Das Feuer dürfte auf Grund mangelnder Luftzufuhr von selbst wieder erloschen sein. Durch die entstehenden Rauchgase erlitt der Pensionist eine so starke Kohlenmonoxid-Vergiftung, dass er starb.

Fast vier Wochen war der 59-Jährige niemandem abgegangen. Dann fiel einem besorgten Nachbarn auf, dass er den Mann schon länger nicht mehr gesehen hatte. Er verständigte die Polizei. Die Beamten öffneten die Wohnung und fanden die Leiche des Pensionisten. Da Fremdverschulden anfangs nicht ausgeschlossen werden konnte, ordnete das Gericht eine Obduktion an. Diese ergab dass die Todesursache eine Rauchgasvergiftung war.

(apa/red)

15.12.2005 09:55