Ungewöhnlicher "Assistenzeinsatz" in OÖ: Soldaten sollen als Samenspender antreten!
- Kinderwunschklinik bat Militärkommando um Hilfe
- Bundesheer: Angebot weitergeleitet, aber kein Befehl
Soldaten des österreichischen Bundesheeres sollen künftig als Samenspender antreten. Laut Medienberichten hat ein Engpass die Geschäftsleitung einer Kinderwunschklinik auf die Idee gebracht, mit der Bitte um diesen ungewöhnlichen "Assistenzeinsatz" an das Militärkommando Oberösterreich heranzutreten.
70 Euro können die Soldaten mit dem "Nebenjob" verdienen. Man habe das Angebot an die Adressaten weitergeleitet, so Oberst Alexander Barthou. Befehl werde es jedoch keinen geben. Das Schreiben der Klinik könnte aber auf dem Schwarzen Brett ausgehängt werden.
"Wir erfüllen im Jahr im Schnitt 120 Paaren durch künstliche Befruchtung ihren Kinderwunsch", berichtete Christine Rigger, die Assistentin der Klinik-Geschäftsleitung. Da der Samen eines Spenders nur für maximal drei Frauen verwendet werden dürfe, brauche man viele verschiedene Spender. Normalerweise rekrutiere man diese durch Aushänge an Universitäten, in Blutspendezentralen oder durch Inserate, erläuterte Rigger. (apa/red)
