Reisebus fängt auf der Südautobahn bei Graz Feuer: Alle 50 Insassen unverletzt
- Der Bus-Lenker löschte den Brand im Motorraum
- Rumänen über Nacht in Kulturzentrum untergebracht
Glimpflich ist ein Unfall Montagabend auf der A2, der Südautobahn, im Raum Graz verlaufen. Nach Angaben der Polizei hatte ein mit 50 Personen besetzter Bus Feuer gefangen. Dem Fahrer gelang es, den Brand selbst zu löschen. Keiner der Passagiere wurde verletzt. Da erst eine neue Transportmöglichkeit organisiert werden musste, wurden die Rumänen im Kulturzentrum Unterpremstätten untergebracht.
Der Zwischenfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr zwischen Unterpremstätten (Bezirk Graz-Umgebung) und Graz-West. Die Gruppe aus Rumänien war gerade auf der Heimreise von einem Italien-Urlaub. Das Feuer brach aus unbekannter Ursache im Motorraum des Busses aus. Es soll nur dem schnellen Eingreifen des Busfahrers zu verdanken sein, dass es zu keiner Katastrophe gekommen ist, hieß es von den Einsatzkräften.
Der Mann begann selbst, mit dem Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen und evakuierte gleichzeitig die 50 Fahrgäste. Die Feuerwehr traf schließlich mit 25 Mann ein, um die Flammen endgültig zu löschen. Die Passagiere wurden von einem steirischen Busunternehmen in den Kultursaal nach Unterpremstätten gebracht. "Dort konnten sie versorgt werden und ihre Angehörigen von dem Zwischenfall in Kenntnis setzten", so die Polizei. Dienstagvormittag wurde die Reise fortgesetzt.
Und ebenfalls gebrannt hat in der Nacht auf Dienstag in einer Holzbau-Firma in Ilz (Bezirk Fürstenfeld). Ein Nachbar sah den Dachstuhl, der in Flammen stand und alarmierte die Einsatzkräfte. Das Büro- und Lagergebäude brannte vollständig nieder. Der Schadenssumme wird auf über 100.000 Euro geschätzt. Erst im Sommer des Vorjahres hat ein bisher unbekannter Brandstifter den Lagerplatz und das Sägewerk angezündet. Der Schaden betrug damals rund 1,2 Mio. Euro.
(apa)
