Schüssel verrät NEWS seinen EU-Finanz-
plan: "Kein Land soll mehr als 0,4% zahlen"
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In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazin NEWS erläutert Bundeskanzler Wolfgang Schüssel seine Pläne für Europa als EU-Präsident im ersten Halbjahr 2006. Um den gordischen Knoten des heiklen EU-Budgets für alle Mitgliedsstaaten zu durchschlagen, präsentiert Schüssel in NEWS erstmals seinen neuen EU-Finanzplan: "Es müsste garantiert sein, dass kein Land mehr als 0,4 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts nach Brüssel einzahlt".
Dies sei vor den Bürgern sehr wohl argumentierbar, "sozusagen als Mitgliedsbeitrag, um dieser Werte-, Sicherheits- und Friedensgemeinschaft anzugehören."
Als seine Wunschziele für Österreich definiert Schüssel, während seiner EU-Präsidentschaft, den Spatenstich für den milliardenschweren Brennerbasis-Tunnel vollziehen zu können und die EU-Menschenrechtsagentur in Wien eröffnen zu können.
Zur Zukunft der EU, deren nächste Erweiterungsrunde mit Bulgarien, Rumänien und Kroatien für Neo-EU-Präsident Schüssel schon fix ist, sagt der Kanzler: "Die folgende Frage wird sicher gestellt: Entweder eine EU-28 oder aber 35, 40 oder mehr Mitgliedsstaaten", dann aber sei auch die innere Verfasstheit der Gemeinschaft ernsthaft zu diskutieren.
Seine jüngsten Stip-Visiten in die Machtzentren der Welt, zu Wladimier Putin im Moskauer Kreml oder dieser Tage zu US-Präsident George Bush in das Weisse Haus nach Washington bezeichnet Schüssel im NEWS-Gespräch als sein "professionelles Networking."
Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
