FIFA schüttet Rekord-Prämien für WM in Deutschland aus: 16,5 Mio. Euro für Sieger!
- Viertelfinalisten kassieren so viel wie Brasilien 2002
- Weltverband trägt auch Kosten aller 32 Teilnehmer!
Der neue Fußball-Weltmeister darf sich auf ein beachtliches Rekordpreisgeld freuen. Die Weltverband (FIFA) schütten für den Champion 2006 in Deutschland eine Prämie von insgesamt 16,5 Mio. Euro (25,5 Mio. Schweizer Franken) aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie Weltmeister Brasilien 2002 in Japan und Südkorea kassiert hat.
Jedem der 32 Teilnehmer sind schon vor dem Anpfiff 4,5 Mio. Euro sicher, davon 650.000 Euro zur Kostendeckung der Vorbereitung auf das Turnier vom 9. Juni bis 9. Juli. Diese Summen gab die FIFA am Dienstag anlässlich der Topf-Einteilung für die Gruppen-Auslosung bekannt, die am Freitag ab 20.15 Uhr ebenfalls in Leipzig über die Bühne geht.
Im Prämientopf befinden sich insgesamt rund 169 Mio. Euro und damit 34 mehr als 2002. Vor vier Jahren hatte Sieger Brasilien rund 8,2 "Mille" kassiert. Diesen Betrag bekommen nach dem Turnier in Deutschland bereits alle acht Viertelfinalisten. Schon der Einzug ins Achtelfinale wird mit immerhin 6,1 Mio. Euro belohnt. Die Halbfinalisten bekommen 14,6, der Verlierer des Endspiels darf sich mit 15,2 Mio. Euro trösten.
Die FIFA schüttet jedoch nicht nur Preis- und Vorbereitungsgeld aus, sondern übernimmt für alle 32 Teilnehmer auch die Kosten für Unterkunft und Transport während des Turniers. Neben Flügen in der Business-Class zu den Spielorten sind darin 260 Euro Übernachtungs-Pauschale für jedes der 45 Delegationsmitglieder enthalten. Diese Regelung gilt fünf Tage vor dem ersten Spiel und bis zwei Tage nach dem Ausscheiden. "Wir denken, dass dies eine sehr großzügige Ausstattung ist", meinte FIFA-Generalsekretär Urs Linsi.
(apa)
