Mit Vollgas in die Formel 1: Scott Speed erster US-Pilot in Königsklasse seit 1993
- 22-Jährige hat WM-Titel als großes Ziel vor Augen
·Es ist fix: Klien sitzt weiter in der F1-Dose
Österreicher als zweiter Red-Bull-Fahrer bestätigt
·BMW-Cockpit: Wieder kein Platz für Wurz
Villeneuve vom F1-Team als 2. Fahrer bestätigt
Red-Bull-Fahrer Scott Speed ist seit Michael Andrettis Abschied der erste US-Amerikaner in der Formel 1 seit 1993. Da sein Cockpit im Red-Bull-Junior-Team Scuderia Toro Rosso (ehemals Minardi) am Dienstag bestätigt wurde, wird der 22-jährige der 80. US-Pilot in der Geschichte der Königsklasse des Motorsports werden. "Als Amerikaner braucht es viel Arbeit, um in die Formel 1 zu kommen und zu bestehen", meinte Speed, "und die Arbeit hat erst begonnen."
Als Champion der Deutschen und Europäischen Formel Renault Rennserie 2004 und Testfahrer für Red Bull Racing 2005 hat der Kalifornier bereits viel Erfahrung gesammelt. Während Michael Andretti nur auf 13 Rennen in der F1 kam, hat sich Speed mehr vorgenommen. Auf seinen Fixplatz angesprochen, verkündete er: "Es ist ein Schritt näher an mein Ziel, Weltmeister zu werden." Bisher schafften dieses Kunststück nur zwei US-Fahrer, Phil Hill und Mario Andretti, der auch für den letzten US-Sieg 1978 sorgte.
Allein die Tatsache, in Indianapolis vor eigenem Publikum antreten zu dürfen, sei eine Herausforderung. "Es wird für mich unglaublich sein, in Indy an den Start zu gehen, mit all der Unterstützung im Rücken" freut sich Speed auf sein Heimrennen. Sein Antreten soll nach dem diesjährigen Michelin-Fiasko auch für eine Aufwertung der F1-Rennserie in den USA sorgen.
(apa)
