Mittwoch, 7. Dezember 2005

Trainingsabsage in Val d'Isere: Nun ist bei Herren Doppelrennen am Sonntag möglich

  • Schneefall und dichter Nebel verhindern 1. Testlauf
  • ÖSV-Team nützt Zeit zur Umstellung & Regeneration

Nach der Absage des ersten Trainings für die Weltcup-Abfahrt der Herren in Val d'Isere wegen starken Schneefalls und dichten Nebels sowie der schlechten Prognosen für heute ist nun am Sonntag ein Doppelrennen möglich. Sollte auch am Freitag kein Training stattfinden, würden - vorausgesetzt es wird Samstag trainiert - am Sonntag die Abfahrt und die Super-Kombination in Szene gehen.

Sollten am Sonntag zwei Rennen terminisiert werden, würde die Abfahrt sowohl für die Spezialabfahrt als auch für die Super-Kombination (aus Abfahrt und einem Slalomdurchgang) zählen. Jene Kombinierer, die über das normale Abfahrts-Länderkontingent hinaus starten, würden nur für die Super-Kombination gewertet und aus dem Klassement der Spezialabfahrt gestrichen.

Im ÖSV-Lager hätte man natürlich am Donnerstag lieber ein Training durchgezogen, andererseits kommt einigen der zusätzliche freie Tag nicht so ungelegen. "Für manche ist das gar nicht so schlecht, die Zeit zur Umstellung nach den Amerika-Rennen war sowieso sehr knapp bemessen", sagte Abfahrtscoach Walter Hubmann. Nach freiem Skifahren am Vormittag stand dem rot-weiß-roten Speed-Team der Nachmittag zur individuellen Gestaltung zur Verfügung.

Hubmann hofft auf einen Zeitlauf am Freitag: "30, 40 Zentimeter Schnee werden schon noch runterkommen, aber ich hoffe, dass wir Freitag dann schon trainieren können."

Bis vor zwei Wochen waren im 1.850 m hoch gelegenen Skigebiet die Hänge noch aper, worauf mit gewaltigem Aufwand eine perfekte Kunstschneepiste präpariert worden war. Seit ein paar Tagen schneit es fast ununterbrochen.

Programm Val d'Isere:
Freitag, 11:45 Uhr: Abfahrtstraining
Samstag, 10:30 Uhr: Abfahrt
Sonntag: Super-Kombination, Abfahrt 10:15 Uhr, Slalom 13:15 Uhr

Abfahrtssieger in Val d'I'sere seit 1994:
1994 I: Josef Strobl (AUT)
1994 II:Armin Assinger (AUT)
1995: Luc Alphand (FRA)
1996: Fritz Strobl (AUT)
1998: Lasse Kjus (NOR)
2000 I: Hermann Maier (AUT)
2000 II: Alessandro Fattori (ITA)
2001: Stephan Eberharter (AUT)
2002: Stephan Eberharter (AUT)
2004: Werner Franz (AUT)

(apa/red)

7.12.2005 10:39