Masern-Epidemie: Zehn Kleinkinder in Rumänien sind tot, 3.600 Menschen im Spital
Zehn Kleinkinder sind in den vergangenen Wochen in Rumänien an Masern gestorben, da sich die Infektionskrankheit epidemieartig ausgebreitet hat. Das berichteten rumänische Medien am Sonntag. Bei den Todesfällen handelte es sich vorwiegend um Kinder, die wegen anderer Krankheiten geschwächt waren.
Derzeit liegen mehr als 3.600 Menschen mit Masern in rumänischen Krankenhäusern, die meisten davon Kinder. Allein in den vergangenen sieben Tagen war die Zahl der Fälle um 1.000 gestiegen. Die Epidemie beschäftigt auch die Innenpolitik. Der amtierende Gesundheitsminister und sein Vorgänger beschuldigen sich gegenseitig, Impfkampagnen nicht umgesetzt zu haben und somit für die Epidemie verantwortlich zu sein.
(apa)
