Mittwoch, 7. Dezember 2005

"Pferderipper" hat wieder zugeschlagen: Schimmelstute im Burgenland schwer verletzt

  • Unbekannter traktierte Tier im Genitalbereich mit Holz
  • Sonderkommission sucht seit Herbst grausamen Täter

Im Südburgenland wurde am Dienstag erneut ein Pferd Opfer eines Tierquälers. In einem Pferdestall auf dem Anwesen einer 60-jährigen Pensionistin in Mühlgraben (Bezirk Jennersdorf) hat ein Unbekannter eine Schimmelstute im Genitalbereich schwer verletzt, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland heute, Mittwoch.

Der Täter dürfte dem Tier die Wunde vermutlich mit einem Holzstück zugefügt haben. Der Stall war laut Exekutive nicht versperrt.

Im steirisch-burgenländischen Grenzgebiet treibt seit Herbst ein Unbekannter Täter sein Unwesen, der Pferde mit spitzen Gegenständen traktiert. Mittlerweile hat die Polizei eine Sonderkommission eingerichtet. Steirische und burgenländische Beamte versuchen gemeinsam, unterstützt von Pferdebesitzern, den Tierquäler zu fassen.

(apa/red)

7.12.2005 10:34