Dienstag, 6. Dezember 2005

Schneefall kommt jetzt auch nach Wien: Lkw auf A21 hat sich quergestellt - Megastau

  • Kärnten: Lkw ohne Winterreifen legen Verkehr lahm
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Auf der A21 (Wiener Außenring-Autobahn) hat am Dienstagnachmittag beim Knoten Steinhäusl nahe der Einmündung in die Westautobahn (A1) ein Lkw, der sich auf der Schneefahrbahn quer gestellt hatte, für erhebliche Behinderungen gesorgt. Die gesamte Autobahn war am Nachmittag für etwa drei Stunden gesperrt. In kurzer Zeit bildete sich ein Rückstau, berichtete die ÖAMTC-Informationszentrale.

Da Pkw und Lkw den Pannenstreifen blockierten, kamen auch die Einsatzfahrzeuge zunächst nicht durch. Daher der Appell des Autofahrerklubs, den Pannenstreifen ausnahmslos freizuhalten. In der Folge wurde auf der A21 Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge über 7,5 Tonnen verhängt.

Lkw ohne Winterreifen legen Verkehr lahm
Schneefälle haben in Kärnten Dienstag Früh erneut zu Verkehrsproblemen geführt. Auf der Südautobahn (A 2) verursachten zwei Lkw einen Unfall, ein Lastwagen durchstieß dabei die Mittelleitschiene, berichtet der ÖAMTC. Die A 2 wurde kurz nach Arnoldstein in Fahrtrichtung Villach für mehrere Stunden gesperrt. Pkw wurden Richtung Villach bereits in Italien bei Tarvis auf die Bundesstraße abgeleitet, Lkw mussten vorerst die Sperre abwarten.

Blockiert war auch die A 2-Auffahrt Pörtschach/Ost Richtung Klagenfurt, hier hatte sich ein Lkw quer gestellt. Einige Bergstraßen in Kärnten waren laut ÖAMTC nur noch mit Schneeketten befahrbar, so der Seebergsattel, der Loiblpass, Wurzenpass und Katschberg.

Bis zu 10 Zentimeter Neuschnee seit ca. 02:30 Uhr sorgten auf der A2 in Kärnten für eine Schneefahrbahn. Es blieben immer wieder Schwerfahrzeuge hängen. Ein Lkw durchbrach bei der Rutschpartie die Leitschiene. Die Südautobahn musste daraufhin in Fahrtrichtung Wien zwischen der Grenzstelle Arnoldstein und der Ausfahrt Villach/Warmbad für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die Reisenden wurden bereits in Italien bei Tarvis auf die SS13 bzw. B83, Kärntner Bundesstraße, umgeleitet. Die Dauer der Sperre ließ sich vorerst noch nicht abschätzen. Allerdings rechnete die Autobahnpolizei mit einer Aufhebung der Sperre nicht vor 11 Uhr Vormittag. Auf der Umleitungsstrecke gab es ebenfalls immer wieder Staus und längere Verzögerungen durch hängengebliebene Fahrzeuge.

(apa/red)

6.12.2005 07:41