Nach Mord im steirischen Rottenmann: Mutmaßlicher Täter stirbt an Lungenödem
- 38-Jähriger erstickte seine Ex-Lebensgefährtin
Jener 38 Jahre alte Obersteirer, der unter dem Verdacht steht, Anfang der Woche seine sieben Jahre jüngere Lebensgefährtin getötet zu haben, ist an einem Lungenödem verstorben. Das teilte der LKA-Chefermittler Anton Kiesl nach der Obduktion am Freitag mit. Für den überraschenden Tod des Mannes kommen mehrere Ursachen in Frage. Eine feingewebliche Untersuchung soll Klarheit bringen.
Der Mann war nach einer Selbstmordversuch mit Auspuffgasen und Tabletten eigentlich wieder auf dem Wege der Besserung gewesen. Dienstagabend war er im LKH Graz auch kurz von der Untersuchungsrichterin einvernommen worden. Dabei hätte er laut Staatsanwaltschaft nicht abgestritten, für den Tod seiner 31-jährigen Lebensgefährtin verantwortlich zu sein. Der Obersteirer stand im dringenden Verdacht, die Frau am Montag in einem Streit mit einem Polster erstickt zu haben.
"Sein Tod steht nicht im Zusammenhang mit der Vergiftung", erläuterte Kiesl. Als Ursache für das letale Lungenödem kämen diverse Auslöser in Frage, so der Kriminalist. Möglich wäre eine Medikamenten-Unverträglichkeit, ein grippaler Infekt oder aber auch eine Herzinsuffizienz. Bakterielle, virologische und chemische Untersuchungen sollen nun die Umstände, die zum Tod des Obersteirers führten, erhellen. (apa)
