Mittwoch, 30. November 2005

Krimi: Jagd auf den Pferde-Schänder

KRIMI. Der steirische ,Pferde-Ripper‘ wird nun per Sonderkommission gejagt: Die Angst, dass der Perverse jetzt auch unter Menschen auf Opfersuche geht, steigt …

Er kommt nachts, er kommt untertags. Er dringt in Ställe ein, steigt über Koppelzäune. Und dann beginnt er sein grausames Werk. Malträtiert Pferde, rammt ihnen lange, scharfe Messer ins Fleisch. Um danach ebenso unauffällig zu verschwinden, wie er davor aufgetaucht ist.

Die Angst vor dem steirischen „Pferde-Ripper“. Seit Monaten sorgt in der Steiermark ein „Pferde-Ripper“ für Angst und Entsetzen.

Wann und wo wird der Unbekannte das nächste Mal zuschlagen? Wieder in einem kleinen Privatgestüt oder abermals in einer großen Reitschule?

Wird er sich bei seinen Verbrechen, wie es in der Kriminalistensprache heißt, weiter „steigern“?

Wird er hinkünftig also noch bestialischer vorgehen als bislang?
Und: Könnte er bald vielleicht auch für Menschen gefährlich werden?

Der Gesuchte wird zunehmend brutaler. Fest steht: Der Täter hat sich bereits „gesteigert“. Sowohl was die Zeitabstände zwischen seinen Taten als auch was die Brutalität, mit der er sie begeht, betrifft.
Mindestens acht Fälle dürften demnach – den Analysen der Tatortspezialisten zufolge – von dem Gesuchten verübt worden sein:

* Im August und September 2005 fügte er in den Bezirken Feldbach und Weiz insgesamt drei Pferden jeweils mehrere (oberflächliche) Schnitte an ihren Genitalien zu.

* Am 10. Oktober wurde der Unbekannte abermals tätig, in Heiligenkreuz an der Wasen. Die Einstiche bei dem betroffenen Tier waren diesmal bereits mehrere Zentimeter tief.

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30.11.2005 18:17