Samstag, 3. Dezember 2005

Sebastian Loeb gewinnt Race of Champions:
Im Finale gegen Le-Mans-Sieger Kristensen

  • Kristensen gewann 24-Stunden-Rennen sieben Mal

Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat zum zweiten Mal nach 2003 das Race of Champions im Stade de France in Paris gewonnen. Der Franzose setzte sich vor rund 60.000 Zuschauern mit Siegen in beiden Finalläufen gegen den siebenfachen Le-Mans-Sieger Tom Kristensen aus Dänemark durch, der seinen Wagen im zweiten Durchgang in die Streckenbegrenzung fuhr und aufgeben musste. Loeb war zum vierten Mal in Folge im Finale mit dabei.

In der Vorschlussrunde hatte Loeb seinen Weltmeister-Vorgänger Marcus Grönholm (FIN), gegen den er 2002 verloren hatte, mit deutlichem Vorsprung aus dem Rennen geworfen. Spannender hatte es Kristensen gemacht. Sechs Tausendstelsekunden lag er im Ziel vor dem finnischen Titelverteidiger Heikki Kovalainen, der in der kommenden Formel-1-Saison dritter Fahrer im Weltmeisterteam von Renault sein wird.

Im spektakulären Showrennen auf einer 1-km-langen Asphaltpiste kamen vier verschiedenen Fahrzeuge zum Einsatz - Citroen Xsara WRC, Porsche 911 GT3, Renault Megane und ROC-Buggies.
(apa)

3.12.2005 22:02