US-Bürger können endlich aufatmen: Die
stürmische Hurrikan-Saison ist zu Ende
- Das Wetter brach im heurigen Jahr alle Rekorde
·Hurrikan-Saison '05 bricht alle Rekorde!
Von Kategorie 5-Stürmen bis zu Zerstörungskraft
Noch nie gab seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 154 Jahren gab es so viele Wirbelstürme wie in diesem Jahr; noch nie hatten sie so verheerende Folgen. Das offizielle Ende der atlantischen Hurrikan-Saison in den USA, die vom 1. Juni bis zum 30. November läuft, wurde von vielen Menschen in den USA herbeigesehnt. Hunderttausende leiden aber immer noch an Folgen von "Katrina", "Rita" und "Wilma".
In den nächsten Monaten können sich zwar noch weitere Unwetter bilden, aber - so weit bekannt - traf zwischen Dezember und Mai noch nie ein Hurrikan auf das Festland der USA. So richtig aufatmen werden die Menschen aber nicht können, denn die Meteorologen befürchten, dass 2006 ein ähnliches Jahr wird wie das zu Ende gehende.
Die Gründe dafür sind umstritten: Nach Ansicht der Meteorologen der Regierung hat schon 1995 im Rahmen der natürlichen Zyklen eine Phase der verstärkten Hurrikanbildung begonnen, die auch noch etwa ein Jahrzehnt anhalten wird. Andere Experten sehen die Ursachen in der globalen Erwärmung und einem dadurch verursachten Klimawandel.
2005 wurden viele seit Beginn der Aufzeichnungen vor 154 Jahren bestehende Rekorde gebrochen: So gab es in diesem Jahr die meisten Tropenstürme (26), die meisten Wirbelstürme (13) und eine Rekordzahl von vier schweren Hurrikans, die auf das Festland der USA trafen. Drei Wirbelstürme entwickelten sich zur Kategorie fünf, der höchsten.
Milliardenschäden durch "Katrina" & Co
"Katrina", der New Orleans im Wasser versinken ließ, war zudem mit mehr als 1.300 Toten der tödlichste Wirbelsturm seit 1928 und mit Schäden von fast 30 Milliarden Euro auch der für die Versicherungen teuerste. Alle vier Hurrikans verursachten in den USA Schäden von rund 40 Milliarden Euro.
Aber trotz aller Mahnungen der Regierung sind die US-Bürger wohl auf den nächsten Hurrikan genau so schlecht vorbereitet wie auf die in diesem Jahr. Das geht zumindest aus Umfragen hervor.
(apa/red)
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