Acht Kältetote im Krisengebiet Pakistans: 700 Menschen mit Unterkühlung im Spital
- Zahlreiche Menschen haben noch keine Unterkunft
- Wintereinbruch vor vier Tagen: erste Schneefälle
Vier Tage nach den ersten Schneefällen im nordpakistanischen Erdbebengebiet ist die Zahl der Kälteopfer laut Medienberichten auf acht gestiegen. Über 700 Menschen mussten wegen Unterkühlung, Lungenentzündung und anderer Atemwegserkrankungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, wie die mitteilten.
In das größte Krankenhaus von Muzaffarabad, der Verwaltungshauptstadt des pakistanischen Teils von Kaschmir, seien allein seit Dienstagabend 200 Patienten gebracht worden, sagte der Arzt Bashir Rahman der Nachrichtenagentur AP. Auch mehr als sieben Wochen nach dem Erdbeben warten im Nordwesten Pakistans und in Kaschmir noch zahlreiche Menschen auf eine winterfeste Unterkunft. Dem Beben selbst waren am 8. Oktober rund 87.000 Menschen zum Opfer gefallen. (apa)
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