Samstag, 3. Dezember 2005

"profil" zum umstrittenen CIA-Überflug: Österreich mit inoffiziellem Protest bei USA

  • Platter: Versorgungsgut der US-Regierung an Bord
  • Amerikaner bedauern Verletzung des Luftraums

Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verzichteten die österreichischen Behörden nach dem umstrittenen Überflug einer mutmaßlichen CIA-Transportmaschine vom Typ Hercules am 21. Jänner 2003 zwar auf einen offiziellen Protest, verlangten bei der amerikanischen Botschaft allerdings Auskunft darüber, ob es sich bei der Hercules-Maschine der Fluggesellschaft Tepper Aviation, einem mutmaßlichen Tarnunternehmen des CIA, um ein Flugzeug im Dienste der US-Regierung gehandelt habe.

Die Amerikaner bestätigten dies und bedauerten, mit dem Überflug österreichisches Recht verletzt zu haben. Denn laut Luftfahrtgesetz benötigen Staatsluftfahrzeuge beim Überflug im Gegensatz zu privaten Maschinen eine spezielle Genehmigung durch die österreichischen Behörden.

Verteidigungsminister Günther Platter äußerte sich laut "profil" in der vertraulichen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrat am vergangenen Mittwoch auch zum mutmaßlichen Zweck des Überflugs der amerikanischen Hercules. Die Maschine, so Platter im Sicherheitsrat, habe "logistisches Versorgungsgut der Regierung der USA" transportiert.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"

3.12.2005 08:36