Pornobilder-Affäre in der Steiermark: Praktischer Arzt bleibt vorerst hinter Gittern
- Tatverdacht gegen 52-jährigen Mediziner erhärtet
- Machte Nackt-Fotos von minderjährigen Patientinnen
Jener 52 Jahre alte praktische Arzt aus der Obersteiermark, gegen den seit Mitte November ermittelt wird, weil er angeblich pornografische Fotos von Patientinnen - darunter von Minderjährigen bzw. Unmündigen - angefertigt haben soll, bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Das teilte am Freitag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben, Thomas Mühlbacher, der APA mit.
Die Untersuchungsrichterin hatte in der Haftverhandlung, die dieser Tage stattgefunden hatte, entschieden, dass sich der Tatverdacht gegen den 52-Jährigen erhärtet habe und somit die U-Haft fortgesetzt werde. Die nächste Verhandlung soll noch Ende des Jahres angesetzt werden.
Die Kriminalisten sind laut Mühlbacher nach wie vor mit der Auswertung der Porno-Bilder aus dem Computer des Verdächtigen beschäftigt. Auch würden weiterhin so genannte kontradiktorische Einvernahmen von Zeuginnen vorgenommen, um vermehrt Beweise gegen den 52-Jährigen zu sammeln, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Konkrete Anzeigen wolle man aber nicht machen. (apa/red)
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