Donnerstag, 1. Dezember 2005

Hauptschüler droht Kindern mit Messer: Gefährlicher Zwischenfall an Grazer Schule!

  • Volksschüler sprachen Burschen mit Springmesser an
  • 13-Jähriger drohte ihnen daraufhin mit "einistechen"

Die Zwischenfälle mit Messern an österreichischen Schulen scheinen kein Ende zu nehmen. In Graz hat ein Hauptschüler zwei Volkschüler bedroht. Glücklicherweise blieb es dabei und es kam zu keiner Verletzung der Kinder. Die beiden sprachen den 13-Jährigen auf das Springmesser in dessen Hand an. Der Schüler wurde zwar identifiziert und von der Schulleitung zur Rede gestellt, er gab das Messer jedoch nicht heraus. Eine Anzeige wurde erstattet.

Kurz vor Schulbeginn hat sich laut Darstellung der Direktion der Allgemeinen Sonderschule Triester (AST), ein 13-jähriger Schüler aus einer Hauptschule eines anderen Bezirkes im Schulhof der AST mit einem Springmesser in der Hand aufgehalten. Dies fiel den beiden sieben- und achtjährigen AST-Schülern auf, die ihn auch darauf ansprachen. Von der Antwort "Frog net so deppert, sonst stech' ich euch eini" verschreckt, meldeten sie den Zwischenfall in der Direktion, die wiederum den älteren Schüler zur Rede stellte.

Die Identität des messerbewaffneten Schülers - er stammt aus einer Hauptschule im Grazer Bezirk St. Peter - konnte geklärt werden, sein Messer hat er aber laut Meldung der Bundespolizeidirektion Graz nicht ausgehändigt. Die Schule erstattete Anzeige wegen des Verdachts der schweren Nötigung. Die Anzeige wird an die Fürsorge weitergeleitet, hieß es von Seiten der Bundespolizeidirektion. (apa/red)

1.12.2005 13:06