Nach steirischer Wahl: "Liste Hirschmann" begleicht noch Rechnungen und löst sich auf
- Offene Geldbeträge in "geplanter Größenordnung"
Die bei den steirischen Landtagswahlen erfolglos gebliebene "Liste Hirschmann" wird sich demnächst auflösen. Alle noch offenen Beträge seien problemlos beglichen worden, erklärte der Obmann des Vereins "Liste Hirschmann", Heinz Glössl, am Donnerstag auf Anfrage der APA. Vergangene Woche waren Gerüchte laut geworden, die Liste befinde sich mit rund 300.000 Euro Schulden in "Geldnöten" - das sei "Blödsinn" gewesen: "Es waren nur noch kleine Beträge offen", so Glössl.
Die "kleinen Beträge" hätten sich aber in der Größenordnung befunden, die geplant und budgetiert gewesen sei, deshalb habe es auch keine Probleme gegeben, berichtete der Obmann. Als Beispiel nannte er die Miete für das Landesbüro in Graz im Haus der Generali Versicherung, das Porto bei einer Poststelle oder das Wählerverzeichnis bei einer Gemeinde. "Das Einzige, womit wir nicht gerechnet haben, ist, dass wir nicht in den Landtag eingezogen sind", so Glössl.
Zur Finanzierung sei ein Teil des Geldes aus der Rückerstattung der Wahlkampfkosten gekommen, der Rest aus Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen. Der Verein "Liste Hirschmann" soll nächste Woche in der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
(apa)
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