Aktuelle Studie schlägt Alarm: 82 % der Jugendlichen haben Angst vor der Zukunft
- NEWS: 40 % fühlen sich chancenlos am Arbeitsmarkt
- Dramatische Zahlen: 31 % wollen sogar auswandern!
Eine aktuelle, noch unveröffentlichte Studie des österreichischen Instituts für Jugendforschung (ÖIJ) lässt mit dramatischen, nie da gewesenen Zahlen bezüglich der heimischen Jugend aufhorchen: Unter den insgesamt 1.300 Befragten zwischen 15 und 19 Jahren herrscht in vielen Bereichen soziale Verzweiflung. Demnach etwa haben 82 Prozent der Jugendlichen "Angst vor einer unsicheren Zukunft", weitere 40 Prozent sehen für sich "keine Chance am Arbeitsmarkt" und fast ein Drittel, nämlich 31 Prozent, sehen "keine Perspektiven" in Österreich.
In der aktuellen Ausgabe von NEWS interpretiert der Autor der Studie, Reinhard Zuba, die dramatischen Zahlen über die "Generation Angst": "Was wir beobachten, ist Resignation und der totale Verlust des Selbstwertgefühls." Und Psychotherapeut Alfred Pritz assistiert: "Die Jugendlichen verlieren ihr Selbstwertgefühl, bevor sie überhaupt eins haben."
Stark verloren haben Österreichs Jugendliche auch ihr Vertrauen in das heimische Bildungssystem: Während bei den 12-13Jährigen noch 60 Prozent sagen, das Bildungssystem bereite sie "gut auf die Arbeitswelt vor", sinkt dieser Wert bei den 18-19Jährigen eklatant auf nur mehr 44 Prozent.
Bezeichnend ist auch, dass Österreichs Jugend im selben Maße, wie die soziale Hoffnungslosigkeit steigt, den Spaß am Leben verliert: Nur mehr knapp mehr als die Hälfte hält "Spaß am Leben" für wichtig. Noch vor zehn Jahren rangierte die Lebenslust in den Befragungen ganz oben.
Einziger Hoffnungsschimmer der Studie: Offensichtlich ist die Zukunftsangst der Jugendlichen subjektiv übertrieben. So etwa sinkt der "Angstfaktor" bei den über Zwanzigjährigen von 61 auf 36 Prozent Autor Reinhard Zuba: "Es ist oft auch die Ungewissheit, die den Jugendlichen Angst macht.".
Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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