High-Tech-Sessellift in Zell am See-Kaprun:
14 Mio. Euro Projekt schon im Dauerbetrieb
- Mehr Komfort mit beheizten Sitzen und Schutzhauben
- Lift-Auslastung erst bei 3.000 Passagieren pro Stunde

·Objekt der Begierde: Idyllische Almhütten
NEWS zeigt, wo diese Objekte zu kaufen sind
·Die Top-Skiregionen der NEWS-Wahl 2005
Sechs Gebiete als Gipfel der Winterfreude gekürt
Unter schwierigsten Bedingungen wurde gebaut, den ganzen Sommer lang. Trotz zahlreicher Regentage waren die Arbeiten pünktlich zum Start der Wintersaison abgeschlossen: Rund 14 Millionen Euro hat die Schmittenhöhebahn AG als Betreiber des beliebten gleichnamigen Skigebiets in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Die Europa-Sportregion Zell am See-Kaprun, bekannteste Wintersportdestination Österreichs, erweiterte so nochmals die eigenen Kapazitäten.
Weil die Schneeverhältnisse aber bereits jetzt keine Wünsche mehr offen lassen, hat man sich spontan dafür entschieden, den offiziellen Start in den Winter auf der Schmittenhöhe um einen Tag vorzuverlegen. Seit letzter Woche bringen Lifte und Sesselbahnen die ersten Schneehungrigen der Saison besonders günstig auf die Pisten.
Komfort in jeder Lage
Mit der neuen 6er-Sesselbahn wird der Aufstieg noch einfacher. Das Besondere: Selbst bei widrigen klimatischen Bedingungen erreichen Winterurlauber nach 382 Metern Höhendifferenz vollkommen stressfrei ihr Ziel - dafür sorgen Wetterschutzhauben und beheizbare Sitze. Außerdem können die Gondeln zum einfachen Ein- und Aussteigen an den Stationen abgekoppelt werden. Vorerst soll die Anlage 2.400 Personen pro Stunde auf der rund 1,2 Kilometer langen Strecke zu den Pisten bringen. Ausgelastet ist der High-Tech-Sessellift aber erst bei 3.000 Passagieren pro Stunde.
Schneegarantie: Überall
Eine neue Beschneiungsanlage auf dem Allrounder- und Familienterrain Sonnenalm/Sonnkogel und zehn Hektar mehr für die Hochmaispiste: Keine Mühen wurden gescheut, um den Urlaubstag für alle Skifans noch attraktiver zu machen. Mit der neuen Beschneiungsanlage können 90 Prozent aller Pisten mechanisch beschneit werden. Damit herrscht künftig auch auf der Schmittenhöhe absolute Schneesicherheit - bisher konnte die weiße Pracht in dieser Gesamtheit nur für das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn, garantiert werden. (APA/red)
