Allen Reformen der Regierung zum Trotz: Österreicher gehen immer früher in Pension
- Heuer bereits 26.372 Personen im Ruhestand
- Invaliditätspension ermöglicht frühes Arbeitsende
Allen Pensionsreformen zum Trotz sinkt das Pensionsantrittsalter in Österreich. Ein Grund ist die Flucht in die Invaliditätspension. 2001 gingen nach einem ZIB-Bericht 24.684 Menschen aus Gesundheitsgründen in Pension, im Vorjahr waren es 33.752 und heuer von Jänner bis Oktober bereits 26.372.
Unter dem Strich sinkt damit das durchschnittliche Pensionsantrittsalter. Im Jahr 2002 lag es bei Männer bei knapp über 59 und bei Frauen bei 57,5 Jahren. Im Vorjahr sank das Durschnittsalter bei Männern auf 58,5 und bei Frauen unter 57 Jahre, also auf das gleiche Niveau wie vor den Reformen im Jahr 2000. (red)

