Freitag, 25. November 2005

Leinen los und volle Kraft voraus: Stephan Eberharter - Sein Leben nach Ski-Karriere

  • Von Ruhe keine Spur: Er büffelt für den Segelschein
  • Für UNIQA testet er im ,VitalTruck' Österreichs Fitness

Das Element ist das nämliche, nur der Aggregatzustand hat sich verändert. Stephan Eberharter, 36, wechselt, ein Jahr nach Karriereende als Skirennläufer, von gefrorenem zu fließendem Wasser. "Wer denkt, ich habe nichts zu tun, der irrt. Ich mache gerade den Segelschein!", verkündet er im NEWS-Interview. Am 10. 12. tritt der Olympiasieger zur theoretischen Prüfung an. "Da habe ich viel zu lernen. Das wird hart!"

Die Liebe zur See ist dem gebürtigen Zillertaler 2003 eingeschossen. "Ein Freund hat mich zu einem Törn überredet. Das war der beste Urlaub meines Lebens. Du stichst in See, und der ganze Rummel um deine Person bleibt einfach zurück." Im März droht der praktische Prüfungstörn, in dessen Verlauf Eberharter eine Woche lang Manöver übt.

Österreich-Tour im Truck
Wenn er sich nicht gerade in Lee-Lage legt, quert Eberharter im neuen UNIQA-"VitalTruck" durch Österreich. Betriebe können das mobile Testfahrzeug - aber dann ohne Olympiasieger - buchen, um im 16,5 Meter langen Lastkraftwagen die Gesundheit ihrer Angestellten testen zu lassen. Ärzte und VitalCoaches erstellen danach ein Fitnessprofil. Initiator und Mediziner Peter Eichler: "Wenn wir als Gesellschaft nicht in die Gesundheit investieren, bekommen wir ein massives Problem." Und Eberharter, in seiner Funktion als Fitness-Experte: "Mein Gesundheitstipp: viel trinken, Gemüse essen und eine Stunde Sport am Tag!"

Nicht nur das Lebensambiente, auch die körperliche Konstitution hat sich verändert. "Ich habe mich mehr auf den Ausdauersport verlagert, weil ich mein Leben lang nur Kraft gemacht habe. Nach dem Motto: Waschbär- statt Waschbrettbauch!"

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25.11.2005 11:19