Attentat auf Saddam-Verhandlung vereitelt:
Mordkomplott vor Prozess-Start aufgedeckt!
- Aufständische wollten Raketen auf Tribunal abfeuern.
Auch Anschlag auf obersten Richter Iraks gescheitert. - PLUS: Bilder & Infos zum Prozess gegen Ex-Diktator!
·ALLE BILDER vom Prozess vs. Saddam
Angeklagter mit grauem Anzug & offenem Hemd
·Massenmord, Gift- gasangriff & Genozid!
Durchklicken: Saddam in 12 Punkten beschuldigt
·Die acht Angeklagten im Saddam-Prozess
KLICKEN: Hussein mit 8 Mitarbeitern angeklagt
·Saddam Hussein war zu Gang ins Exil bereit
2003: Asylangebot
der Arabischen Emirate
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Internationale Medien über Gerichtsverfahren
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Irak: So hat der Diktator zuletzt im Erdloch gehaust
·Zwei Prozesse gegen Saddam Hussein
Massaker von Dujail und Völkermord an Kurden
·Nur wenige Despoten standen vor Gericht
Diktatoren retteten sich nach Sturz oft ins Exil
·USA: Geheimdienst- Infos veröffentlicht
Dokumente über Saddam
jetzt für alle einsehbar
Nur Stunden vor der Fortsetzung des Prozesses gegen Saddam Hussein am Montag hat der oberste Richter des Irak einen Mordanschlag unverletzt überlebt. Ein Selbstmordattentäter versuchte, mit seinem Wagen in das Haus von Midhat al-Mahmudi zu rasen. Das Fahrzeug wurde von einer Betonbarriere gestoppt und explodierte. Der Attentäter wurde getötet, zwei weitere Personen verletzt.
Die Sicherheitskräfte deckten zudem einen Komplott sunnitischer Aufständischer auf, am Montag das Sondertribunal in Bagdad anzugreifen. Die Gruppe Revolutionsbrigaden 1920 wollte während der Sitzung Raketen auf das Gebäude in der Grünen Zone abfeuern, in dem der Prozess stattfindet. Ob die Gefahr ausgeräumt wurde, war zunächst unklar.
Einer der fünf Richter im Prozess gegen Saddam Hussein ist indes zurückgetreten und ersetzt worden. Der Richter entschloss sich zum Rücktritt, nachdem er erfuhr, das einer der Angeklagten an der Hinrichtung seines Bruders beteiligt gewesen sein könnte.
Das Sondertribunal tagt in in der ehemaligen Zentrale der Baath- Partei Saddam Husseins. Der Ex-Präsident stützte seine Macht vor allem auf die Minderheit der arabischen Sunniten, unter denen er deshalb bis heute viele Anhänger hat.
Ex-Premier Allawi entkommt Attentat in Najaf
Der irakische Ex-Premier Allawi ist in der schiitischen Pilgerstadt Najaf angegriffen worden. Dutzende Bewaffnete hinderten Allawi daran, den Imam-Ali-Schrein zu besuchen. Laut Allawi trachtete ihm die Menge nach dem Leben. Allawi ist ein säkularer Schiit und gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Parlamentswahl in neun Tagen.
Die Zahl der bei Gewaltakten im Irak getöteten Menschen ist im November gegenüber dem Vormonat drastisch gestiegen. 666 Menschen starben im November, im Oktober waren es 407 Todesopfer.
(apa)
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