Deutscher HIV-Sextourist in Thailand: Nach Sex mit hunderten Frauen ausgewiesen!
- 55-jähriger Beinamputierter wurde bereits verhaftet

Die thailändische Polizei hat erneut einen Deutschen aufgegriffen, der hunderte Frauen mit dem HI-Virus infiziert haben soll. Der 55-jährige Hans-Otto Sch. habe trotz Landesverbots zum dritten Mal versucht, heimlich nach Thailand einzureisen, teilte die Polizei mit. Er sei am Vorabend an einer Bushaltestelle in der nordöstlichen Provinz Chaiyaphum aufgegriffen worden und solle so schnell wie möglich abgeschoben werden.
Der beinamputierte frühere Seemann war vor einem Jahr im Mittelpunkt eines Aids-Skandals gestanden. Er selbst behauptet, sich vor vier Jahren in Thailand mit HIV infiziert zu haben; danach habe er in der Region von Chaiyaphum mit hunderten Frauen geschlafen, ohne Kondome zu benutzen. Nachbarn berichteten damals, der Deutsche sei durch die Stadt gefahren und habe Schülerinnen und Studentinnen viel Geld für Sex geboten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist das Ausmaß der Tragödie bis heute unklar. Möglicherweise habe er mit bis zu 400 Frauen und Mädchen ungeschützten Sex gehabt. Viele seiner möglichen Opfer weigerten sich jedoch, einen Aids-Test zu machen.
Da die Behörden ihn wegen seines sexuellen Verhaltens nicht belangen konnten, hatten sie ihn damals wegen Überziehung seines Touristenvisums festgenommen und ausgewiesen. Seitdem steht Sch., der vor Gericht einen sichtlich gestörten Eindruck gemacht hatte, auf der schwarzen Liste der Einwanderungspolizei. (apa)
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