Neuer Vogelgrippe-Ausbruch in China: Zweites Todesopfer innerhalb einer Woche
- Rund 84.000 Tiere sind bereits vernichtet worden
- PLUS: Österreicher fürchten sich nicht vor der Grippe
·Vietnam: 15-Jähriger hat die Vogelgrippe!
In Asien schon über 60 Menschen verstorben
·Österreich hat keine Angst vor Vogelgrippe
89 % ohne Furcht vor Erkrankung, 6 % geimpft
·Zwei Vogelgrippe-Opfer in Indonesien
Junge Frauen verstorben.
H5N1-Virus nachgewiesen
·China: 9-Jähriger an Vogelgrippe erkrankt
Erster Krankheitsfall wurde in Hunan bestätigt
·Vogelgrippe: Neuer Fall in Rumänien
Auch in Vietnam breitet sich Krankheit weiter aus
·Italien zittert: H5N1- Virus wurde entdeckt
Vogelgrippe-Virus ist bei Wildente aufgetaucht
·Vogelgrippevirus H5N1 fotografiert
Sensationsbilder zeigen Zerstörung einer Zelle
·Neuer H5N1-Fall in Rumänien bestätigt
Vogelgrippe in totem Geflügel nachgewiesen
China hat einen neuen Ausbruch der Vogelgrippe gemeldet. Nachdem der zweite menschliche Todesfall durch die Geflügelseuche bestätigt worden war, berichtete das Landwirtschaftsministerium in Peking, dass in Miquan in der nordwestchinesischen Region Xinjiang 2.000 Tiere an dem Virus H5N1 verendet seien. 84 000 Tiere seien vernichtet worden, berichteten amtliche Medien.
Es ist der 21. Ausbruch der Tierkrankheit in China seit Mitte Oktober und der 25. Fall in diesem Jahr. Um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern, sind in neun Provinzen bereits mehr als 20 Millionen Tiere getötet worden.
Das Gesundheitsministerium hatte berichtet, eine 35-jährige Bäuerin sei in Xiuning in der ostchinesischen Provinz Anhui nach dem Kontakt mit infizierten und toten Tieren erkrankt und gestorben. Ärzte hätten das gefährliche Virus H5N1 festgestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei unterrichtet worden.
In derselben Provinz war vergangene Woche der Tod einer 24- jährigen H5N1-Patientin gemeldet worden, nachdem die chinesischen Behörden erstmals auch Vogelgrippe-Infektionen bei Menschen eingeräumt hatten. Weltweit sind 150 solcher Infektionen offiziell bestätigt. Etwa die Hälfte der Patienten ist gestorben. (apa/red)
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